Die PCC klärt über höchste Sicherheitsstandards von Ethylenoxid-Produktion in Deutschland auf

Duisburg, 4. Dezember 2020. Die PCC SE wendet sich mit einem offenen Brief an die Nachbarschaft des Chemiestandorts Lülsdorf, um die Anwohner von den Vorteilen der dort geplanten Ethylenoxid-Produktion zu überzeugen. Die vorgesehenen Anlagen werden gesetzlich zwingend höchste Sicherheitsstandards zur maximalen Risikominimierung erfüllen. Mit dem Projekt will die PCC einen entscheidenden Beitrag zu Fortbestand, Zukunftssicherung und Weiterentwicklung des Chemiestandorts mit seiner mehr als 100-jährigen Tradition leisten. Neben positiver Resonanz trifft dieses Projekt auch auf Skepsis. Dabei bedauert es die PCC, dass es manch vorgebrachter Kritik an Sachlichkeit und am Bezug zum geplanten Projekt fehlt, was zu Verunsicherung führt. In ihrem offenen Brief möchte die PCC durch sachliche Informationen zu einem konstruktiven Miteinander von Unternehmen und Anwohnern beitragen.

Als Beispiel für Darstellungen, die zu Verunsicherung der Bevölkerung führen können, nennt die PCC die Dokumentation „Zum Gefahrenpotential von Ethylenoxid“ der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages und ihre Interpretationen. Diese Dokumentation wurde im Zusammenhang mit dem Projekt der PCC in Auftrag gegeben, sie stützt sich jedoch vor allem auf Untersuchungen aus den USA. Die dortigen Umweltstandards sind jedoch weit niedriger als hiesige. So melden Anlagen in den USA – nach dortigem Recht zulässige – Ethylenoxid-Emissionen, die den in Deutschland zulässigen, maximalen Grenzwert um mehr als das Tausendfache übersteigen. Diese enormen, in den USA gestatteten Emissionen sind in Deutschland undenkbar.

„Bei der PCC sind wir uns der Verantwortung für die Sicherheit von Mitarbeitern und Anwohnern voll bewusst und unsere Chemieunternehmen verfügen über Erfahrungen aus mehreren Jahrzehnten im sicheren Umgang mit Ethylenoxid. Insbesondere die deutschen Regelwerke sorgen für einen sicheren Betrieb einer Ethylenoxid-Produktionsanlage“, erklärt Waldemar Preussner, Vorsitzender des Verwaltungsrats der PCC SE. „Schon in einem frühen Projektstadium haben wir die Öffentlichkeit über unsere Pläne transparent informiert und werden, daran anknüpfend, noch intensiver auf die Anliegen unserer Nachbarinnen und Nachbarn eingehen.“

Den offenen Brief veröffentlicht die PCC in der Montagszeitung vom 5. Dezember 2020 und online auf www.machpuls.de sowie auf der Projekt-Website www.pcc-luelsdorf.de/Offener-Brief.

Kurzportrait der PCC SE

Die PCC SE mit Hauptsitz in Duisburg ist die Beteiligungsholding der weltweit tätigen PCC-Gruppe mit mehr als 3.000 Mitarbeitern. Die Konzerngesellschaften der PCC SE verfügen über Kernkompetenzen in der Produktion von chemischen Rohstoffen und Spezialchemikalien. Eine weitere starke Säule im Beteiligungsportfolio bildet die Containerlogistik. Als langfristig orientierter Investor konzentriert sich die PCC SE darauf, durch nachhaltige Investitionen die Unternehmenswerte ihrer Beteiligungen kontinuierlich zu steigern und beständig neue Werte zu schaffen. Die größten Chemieproduzenten der PCC-Gruppe sind die PCC Rokita SA, ein bedeutender Chlor-Hersteller und Osteuropas führender Produzent von Polyolen, sowie die PCC Exol SA, einer der modernsten Tenside-Produzenten in Europa.
Gegründet wurde die PCC 1993 von Waldemar Preussner, der heute als Alleinaktionär den Vorsitz im Verwaltungsrat der PCC SE innehat. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte die PCC-Gruppe einen Konzernumsatz von 767,5 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen belief sich auf 163,5 Millionen Euro.

Weitere Informationen über die PCC finden Sie unter https://www.pcc.eu

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