Duisburg, 16. Juli 2020. Die PCC Integrated Chemistries GmbH muss den Zeitplan für das geplante Ethylenoxid (EO)-Projekt, dessen Ansiedlung in Lülsdorf bei Köln derzeit von der PCC geprüft wird, pandemiebedingt um etwa eineinhalb Jahre anpassen. Geplant ist nun, im Frühjahr 2022 die Genehmigungsanträge bei der Bezirksregierung Köln einzureichen. Dies war ursprünglich für Spätherbst 2020 vorgesehen. Unabhängig von dieser Verschiebung bleibt Lülsdorf für die PCC der Standort erster Wahl für das geplante EO-Projekt.

Hintergrund des geänderten Projektzeitplans ist unter anderem, dass die sogenannte HAZOP-Studie zu dem EO-Projekt nicht wie vorgesehen im vergangenen April erstellt werden konnte (HAZOP steht englisch für Hazard and Operability und meint ein Gefährdungsanalyseverfahren; es ist vergleichbar dem im Deutschen genannten PAAG-Verfahren, Abkürzung für Prognose, Auffinden der Ursache, Abschätzen der Auswirkungen, Gegenmaßnahmen). Diese Studie bildet eine Grundlage des Anlagen-Sicherheitskonzepts. Ihre Ausarbeitung unter Hinzuziehung eines internationalen Expertenteams hat sich aufgrund der weltweiten Covid-19-Reisebeschränkungen deutlich verzögert.

Den aktuellen Projektzeitplan veröffentlicht die PCC stets transparent auf der Projekt-Website unter: https://www.pcc-luelsdorf.de/das-projekt/